ZfA
Schwerpunkte
Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin arbeitet als einziges Institut seiner Art interdisziplinär in Forschung und Lehre über Vorurteile und ihre Folgen wie Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus.Angrenzende Schwerpunkte der Arbeit sind deutsch-jüdische Geschichte, Holocaust und Rechtsextremismus.
Wirkungsbereich
Trotz seiner Einbindung in die universitäre Lehre wird das Zentrum für Antisemitismusforschung in hohem Maß auch als eine öffentliche Institution verstanden, die weit über den Rahmen eines Universitätsinstituts hinaus Dienstleistungen und Aufklärungsarbeit für die Öffentlichkeit erbringt.Jährlich werden vom Zentrum für Antisemitismusforschung wissenschaftliche Exkursionen zu Stätten der Verfolgung von Juden durchgeführt. So fanden in den letzten Jahren Studienreisen nach Polen, Weißrußland, Lettland, Litauen und in die Ukraine, nach Theresienstadt und zu den KZ-Gedenkstätten Lieberose und Flossenbürg statt. In Zusammenarbeit mit dem Literaturforum im Brechthaus (Berlin) präsentiert das Zentrum seit 1994 Gespräche mit Zeitzeugen und Autoren biographischer und autobiographischer Neuerscheinungen in der Reihe Lebenszeugnisse.




