PD Dr. Bernward Dörner
geb. 1956 in Krefeld
Studium der Geschichtswissenschaft und Germanistik in Köln und Berlin,
Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung
Promotion an der TU Berlin zur Entstehung, Auslegung und Verfolgungswirkung des ‚Heimtücke-Gesetzes' vom 20. Dezember 1934,
Lehrer am Schulzentrum Edith Stein in Berlin-Prenzlauer Berg,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten Forschungsprojekt "Der Mord an den europäischen Juden und die deutsche Gesellschaft: Wissen und Haltung der Bevölkerung 1941 bis 1945"
Arbeitsschwerpunkte:
Geschichte des Nationalsozialismus, insbesondere Justiz-, Polizei- und Alltagsgeschichte; Holocaustforschung.Veröffentlichungen u.a.:
- Die Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte, Berlin 2007
- "Heimtücke". Das Gesetz als Waffe. Kontrolle, Überwachung und Verfolgung in Deutschland 1933-1945, Paderborn u.a. 1998.
- Deutsche Justiz und Judenmord: Todesurteile gegen Judenhelfer in Polen und der Tschechoslowakei (1942-1944), in: Norbert Frei/Sybille Steinbacher/Bernd C. Wagner (Hg.): Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit. Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik, München 2000.
- NS-Herrschaft und Denunziation. Anmerkungen zu Defiziten in der Denunziationsforschung, in: Historische Sozialforschung, 26 (2001), H. 2/3 (Sonderheft Denunziation).
- Ein KZ in der Mitte der Stadt: Oranienburg, in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.): Terror ohne System. Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933-1935, Berlin 2001.
