Iulia Maria Onac (geb. Pop)
Geb. 1980 in Baiut, Rumänien
1999-2004 Studium der Geschichte an der Universität "Babe Bolyai" Cluj Napoca
2004-2005 Masterstudium der jüdischen Geschichte an der Universität "Babe Bolyai" Cluj Napoca.
Titel der Masterarbeit "Das Bild der Juden im Reisebericht"
Seit Mai 2007 Mitglied im Forschungskolleg „Antisemitismus in Europa (1879-1914). Nationale Kontexte, Kulturtransfer und europäischer Vergleich.
Promotionsprojekt:
„Antisemitismus in Rumänien 1878-1914“
Thema des Projekt sind die Beziehungen zwischen Juden und Rumänen im Zeitraum vom Berliner Kongress 1878 bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs. Die besondere Lage der südosteuropäischen Juden war ein wichtiges Diskussionsthema des Berliner Kongresses. Die europäischen Großmächte machten dort die Gleichberechtigung der jüdischen Minderheit zur Bedingung für eine Anerkennung des jungen rumänischen Staates.
Die spezifischen Antworten, welche die rumänische Politik auf diese Frage fand, sind ein Teilaspekt des Projektes. Andere untersuchte Ebenen sind: Der Eingang des Wortes Antisemitismus in die rumänische Sprache und die alltäglichen Beziehungen zwischen Juden und Rumänen u.a. in der Arbeitswelt. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Frage der antijüdischen Gewalt sowie die jüdischen Reaktionen.
Kontakt:
Iulia Maria Onac (geb. Pop)iulia_maria_pop[at]yahoo.com
