Antisemitismus unter dem SED Regime
Verschwiegene Zerstörungen - Die Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR
Arbeitsschwerpunkte:
Schändungen jüdischer Friedhöfe gehören zu den traditionellen antisemitischen Gewaltaktionen des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Desiderat innerhalb der Antisemitismusforschung wird dieses Forschungsprojekt die Erscheinungsformen von Schändungen in der DDR untersuchen und den Stellenwert jüdischer Friedhöfe als Austragungsort antisemitischer Aggression bestimmen. Das Projekt strebt eine detaillierte Gesamtdarstellung von Häufigkeit und Ausmaß von Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR an sowie die Erstellung einer diesbezüglichen Datenbank. Darüber hinaus soll der gesellschaftliche, politische und juristische Umgang mit den Zerstörungen anhand prototypischer Fälle im ideologischen Kontext der SED-Herrschaft untersucht werden.Förderung:
Das Projekt ist am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin angesiedelt und wurde im Zeitraum 1.01.2005 - 31.05.2006 von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.Kontakt:
Projektmitarbeiterin ist Monika Schmidt.Die Publikation erscheint 2007.
