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Zentrum für Antisemitismusforschung

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Erinnern als Vermächtnis
Berichte über Verfolgung und Alltag im Nationalsozialismus

Eine audiovisuelle Reihe des ZfA
herausgegeben von Wolfgang Benz

Absicht der Reihe ist es, in exemplarischen Lebensläufen wichtige Themen anschaulich zu machen. Jede Folge ist auf einen bestimmten Aspekt konzentriert: die Lebensbedingungen im KZ Auschwitz, die Realität des Holocaust im Vernichtungslager Treblinka, die Solidarität und Hilfe, die ein Kind mit Judenstern genoß, ehe es nach Theresienstadt deportiert wurde, ostjüdischer Alltag in Berlin, jüdischer Widerstand, Flucht vor Hitler und das Leben im Exil.

Auch die literarische Qualität unterscheidet die Serie von gängigen Zeitzeugen-Interviews oder Video- und Tonaufzeichnungen: Jeder Folge liegt ein autobiographischer Text zugrunde, der sorgfältig ausgewählt und in Sequenzen gegliedert ist, die den Bedürfnissen pädagogischer Praxis und politischer Bildungsarbeit entsprechen. Die Kassetten von durchschnittlich 50 Minuten Spieldauer enthalten schriftliches Begleitmaterial mit Erläuterungen als Orientierungshilfen zur jeweiligen Person und zur Einordnung in den größeren historischen Zusammenhang. Die Zeit rückt immer näher, in der die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung, die Überlebenden des Holocaust und die Zeugen des Alltags unter NS-Herrschaft nicht mehr in der Lage sein werden, ihre Erfahrungen und Erinnerungen selbst in Schulen und anderen Bildungsstätten weiterzugeben. Ihr authentischer Bericht bleibt aber unentbehrlich. Alle Titel sind als VHS-Video-Kassette oder als Tonkassette erhältlich.
(Spieldauer jeweils ca. 50 Min.)