Veranstaltungen des Zentrums und Kooperation mit anderen Einrichtungen:
Veranstaltungen für das Jahr 2011:
Tagungsreihe 
Blickwinkel -
Antisemitismus in der
Migrationsgesellschaft
26./27. Oktober 20111. Tagung 2011: Bildungsraum Lebenswelt
Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit – Migrationsgesellschaft, Konkurrenzen, Bildungsstrategien: Diese Stichworte prägen zunehmend die gesellschaftliche, wissenschaftliche und pädagogische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und mit ausgrenzenden Denk- und Deutungsmustern. Vielfach schwankt die Diskussion zwischen Eifer und Orientierungslosigkeit, zwischen eindeutigen Positionen und Differenziertheit.
Die Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“ beleuchtet aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Drei thematisch fokussierte Veranstaltungen in Berlin, Frankfurt/Main und Köln bieten ein Forum für Wissenschaft und pädagogische Praxis. Und Raum für Austausch und Vernetzung.
Kooperationsprojekt der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) und des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin mit freundlicher Unterstützung durch das Fritz Bauer Institut Frankfurt/Main.
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Ankündigung: Bildungsraum Lebenswelt
26./27. Oktober 2011
Antisemitismus als gesellschaftliches Phänomen wird in der Wissenschaft, der Migrationsforschung und der Bildungspraxis intensiv diskutiert. Klar ist: Antisemitismus ist kein spezifisches Problem ausgewählter Gruppen. Stereotypisierende und diskriminierende Deutungsmuster können weder sinnvoll analysiert noch wirkungsvoll dekonstruiert werden, ohne gesellschaftliche Zusammenhänge in den Blick zu nehmen. Dazu gehört auch die Anerkennung realer Ausgrenzungen genauso wie die Auseinandersetzung mit alltäglichen Lebenswelten und sozialen Räumen.
Wir laden WissenschaftlerInnen und PädagogInnen zur Diskussion über diese Herausforderungen für präventiv-pädagogische Konzepte und Strategien gegen Antisemitismus ein: In welchem Verhältnis stehen Lebenswelt, Sozialraum und Einstellungsmuster? Wie können, wie müssen Sozialräume oder Lebenswelten in pädagogische Projektkonzepte und Prozesse zur Antisemitismusprävention sinnvoll und erfolgreich einbezogen werden?
Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen, Ihre Blickwinkel und Ihr Interesse.
Programm:
Das Programm im pdf-Format finden Sie hier.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage der Tagungsreihe: http://www.stiftung-evz.de/blickwinkel
Ausstellung über das Leben der Jüdischen Gemeinde in Litauen
Ausstellungseröffnung: 21. Oktober 2011Das litauische Parlament hat das Jahr 2011 zum Jahr des Gedenkens an die Opfer des Holocausts erklärt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden in Litauen ungefähr 195.000 Juden ermordet, was mehr als 90% der damaligen jüdischen Bevölkerung entsprach. Im Gedenken an die Opfer veranstaltet Litauen als Amtierender Vorsitzender der OSZE in Zusammenarbeit mit der österreichischen NGO "Centropa" sowie dem Staatlichen Jüdischen Gaon-Museum (Vilnius) eine Ausstellung in der Litauischen Botschaft in Berlin. "Centropa" hat dafür 1.200 in der Zwischenkriegszeit in Litauen geborene Juden interviewt und mehrere Hundert private Fotos digitalisiert.
Zur Eröffnung der Ausstellung und in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung wird Prof. Dr. Šarunas Liekis (Vytautas-Magnus-Universität Kaunas) einen Vortrag halten über den heutigen Umgang mit dem Holocaust in Litauen, der von Dr. Joachim Tauber (Nordost-Institut, Lüneburg) kommentiert wird.
Ort: Botschaft der Republik Litauen (Charitéstraße 9, 10117 Berlin)
Zeit: 20. Oktober 2011, 18:00
Anmeldungen für den Diskussionsabend bis zum 18. Oktober an: martynas.lukosevicius[at]urm.lt
Veranstaltungsreihe Lebenszeugnisse
In Kooperation mit dem Literaturforum im Brecht-Haus.Weitere Informationen...
